Aktuelle Publikation im Open Journal of Knowledge Management

Gerade erscheint die Print-Ausgabe des 6. Open Journals of Knowledge Management der Community of Knowledge, einer deutschsprachigen Wissensmanagement-Community. Mit dabei ist auch folgender Artikel, den ich empfehlen möchte:

Wissensmanagement-Visionäre: Trends und Strategien
Von Ingo Frost und Kathrin Frank

Die Autoren dieses Artikels gehen der Frage nach, wie Organisationen im Jahr 2020 mit Wissen umgehen werden. Dazu haben sie in einem ersten Schritt nationale und internationale Wissensmanagementkonferenzen, Publikationen und Internetveröffentlichungen analysiert, um Wissensmanagement-Visionäre aufzufinden. Dabei sind vier Visionäre aufgrund Ihrer Keynotes und ihrer Veröffentlichungen zu Wissensmanagement-Trends aufgefallen: David Griffiths, Dave Snowden, David Gurteen und Norbert Gronau. Sie werden hier zusammen mit ihren Thesen und Visionen zum Umgang mit Wissen vorgestellt. Am Ende werden diese Thesen gegenübergestellt und diskutiert.

Moderation ÜBERMORGEN Eberswalde

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe zu 20 Jahre Stadtsanierung fand am 22.09.2012 im Paul-Wunderlich-Haus die gemeinsame Veranstaltung von Udo Muszynski und der Stadt Eberswalde als ÜBERMORGEN Eberswalde statt. Knapp 200 Teilnehmer wagten mittels eines offenen Mikrophons einen Ausblick in die Zukunft von Eberswalde.

Ingo Frost moderiert die Ideenwerkstatt zur Stadtentwicklung (Foto: Torsten Stapel)

Zu den Ergebnissen

Spannend: Kinostart von Voices of the Transition

Der spannende Dokumentarfilm über die Zukunft der Landwirtschaft wird im Kino gezeigt – noch fehlt allerdings noch Unterstützung für diesen unabhängig produzierten Film.

Weitere Infos dazu:

http://www.startnext.de/voices-of-transition

Hintergrund zum Film:

Der inspirierende, Mut machende Dokumentarfilm “Voices of Transition” lässt in einer sensiblen Patchwork-Montage die wichtigsten Protagonisten des agrarökologischen Wandels zu Wort kommen: In Frankreich, Großbritannien und Kuba zeigen uns Landwirte und Wissenschaftler, Permakulturdesigner und Pioniere der Transition-Town Bewegung, wie man den Herausforderungen von Klimawandel, knappen Ressourcen und drohenden Hungersnöten mit radikal neuen Wegen begegnen kann – und zwar derart, dass sich ungeahnte Chancen auftun. Lösungen wie das Integrieren von Bäumen in Ackerkulturen oder Urban Farming zeigen, dass Not erfinderisch macht, aber auch, wie Zukunftsfähigkeit Spaß machen kann!

Lesetipp: Peak Oil Artikel im Freitag

Peak Oil: Saudi Arabien mal sechs

Mythos George Monbiot sagt, die Höchstfördermenge sei noch nicht erreicht, doch die Krise ist nicht zu leugnen

Die von mir einberufene Taskforce der britischen Wirtschaft zu Peak Oil und Energiesicherheit ist eine von vielen, die spätestens 2015 einen weltweiten Rückgang der Ölproduktion vorhersagt.

http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/peak-oil-saudi-arabien-mal-sechs

Neues Buch zur Wachstumswende erschienen

Über das Netzwerk Wachstumswende habe ich gestern folgende Nachricht über eine Bucherscheinung erhalten:

Ökokrise, Finanzkrise, Nachhaltiger Konsum, Urban Gardening, Postwachstumsgesellschaft und co…

Ist eine Wirtschaft ohne Wachstum möglich und welche zukunftsfähigen Alternativen zum Wachstumsparadigma existieren? Antworten auf diese Fragen gibt es in dem ab sofort kostenlos erhältlichen Buch “Wirtschaft ohne Wachstum?! Notwendigkeit und Ansätze einer Wachstumswende”, das im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Studierenden der Umwelt- und Naturwissenschaften an der Universität Freiburg realisiert wurde.

Mehr Infos findet Ihr in der beigefügten ausführlichen Pressemitteilung und auf:

www.ife.uni-freiburg.de/wachstumswende

Unter dieser Internetadresse kann auch das Buch kostenlos heruntergeladen werden (PDF, ca. 20 MB).

Hier schon mal ein erster Inhaltsüberblick:

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Peak Oil ist jetzt via TAZ/ Nature

06.02.2012: Peak Oil ist jetzt, Kommentar von Manfred Kriener (via taz.de)

Lange erinnerte die Diskussion ein wenig “an die Zeugen Jehovas”, wie die Kritiker höhnten. Man schaute in die Zukunft und spekulierte, wann die Ölförderung den Gipfel erreichen und wann sie abstürzen wird. Inzwischen können wir den ersten Teil der Frage beantworten: Peak Oil ist jetzt! Die Ölfelder auf unserer Erde werden nie mehr so viel Öl hergeben wie in der historischen Phase von 2005 bis 2012. Dafür existieren inzwischen genug Belege. Schon im Energy-Outlook 2010 hatte die notorisch überoptimistische Internationale Energieagentur IEA einen für ihre Verhältnisse sensationellen Schwenk vollzogen.

Quelle: http://www.taz.de/Debatte-Erdoel/!87093/

Empört Euch! Engagiert Euch!

Schon vor einiger Zeit bin ich auf Stéphane Hessels Büchlein Empört Euch! und das Folgebüchlein Engagiert Euch! gestoßen. Ich habe mich gefreut die Perspektive eines Resistance-Anhängers kennen zu lernen und etwas über seine Sicht der Dinge auf die Situation heute zu lernen.

Vermisst habe ich die Einordnung aktueller Umweltprobleme im Kontext der Menschenrechte. Ich selbst bin der Überzeugung, dass es gar nicht mehr um die Umwelt geht, die wir zerstören, also nicht um das kleine Biotop nebenan oder den Eisbären auf der Eisscholle. Es geht mehr um die Lebensgrundlage der Menschheit an sich, an der zentrale Fragen hängen:

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